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WordPress-Wartung: Updates, Backups und Monitoring im Wartungsvertrag

Eine WordPress-Website ist keine Broschüre, die man einmal druckt. Sie besteht aus Dutzenden Bausteinen, die alle ihren eigenen Update-Rhythmus haben. Wartung heißt: Jemand behält den Überblick – und das bin ich.

Was WordPress-Wartung konkret umfasst

Der Begriff „Wartung“ wird gerne verkauft und selten erklärt. Hier steht, was tatsächlich passiert – und in welchem Takt.

Updates

WordPress-Kern, Plugins, Themes und PHP-Kompatibilität. Vor jedem Durchlauf wird gesichert, danach werden die wichtigsten Seiten und Formulare kontrolliert. Kritische Sicherheitsupdates spiele ich sofort ein, unabhängig vom regulären Rhythmus.

Backups

Dateien und Datenbank, automatisch und außerhalb des Servers. Aufbewahrung je nach Paket 3, 7 oder 30 Tage. Ein Backup, das nie zurückgespielt wurde, ist nur eine Vermutung – deshalb wird die Rücksicherung regelmäßig getestet.

Monitoring

Die Website wird permanent auf Erreichbarkeit geprüft. Fällt sie aus, bekomme ich eine Meldung – nicht Sie. Ab Pro kommt Pagespeed-Monitoring dazu, ab Business auch die Überwachung auf PHP-Fehler.

Datenbank und Aufräumen

Alte Revisionen, verwaiste Tabellen abgemeldeter Plugins, Transients: Eine Datenbank wächst mit den Jahren zu. Regelmäßiges Aufräumen hält sie schlank und schnell.

Performance

Caching, Bildoptimierung und das Aufräumen unnötiger Skripte. Ab dem Pro-Paket werden neu hochgeladene Bilder automatisch komprimiert – der häufigste Grund für langsame Websites.

Wartungsbericht

Einmal im Monat bekommen Sie eine Übersicht: welche Updates eingespielt wurden, wie die Verfügbarkeit war, was gesichert wurde und was mir aufgefallen ist. Verständlich geschrieben, nicht als Logdatei.

In welchem Takt gearbeitet wird

Wie oft gewartet wird, entscheidet über das Risiko. Diese Taktung gilt je Paket:

Wartungstakt nach Paket
AufgabeBasicProBusiness
Updateswöchentlich2× im Monatwöchentlich inkl. Prüfung
Backupwöchentlich, 3 Tagetäglich, 7 Tagetäglich, 30 Tage
Sicherheits-Scanmonatlichalle 14 Tagetäglich
Berichtmonatlichmonatlichmonatlich inkl. PDF
Pflegezeit30 Minuten60 Minuten

Was nicht in der Wartung enthalten ist

Ehrlichkeit spart später Ärger. Diese Dinge gehören nicht zur laufenden Wartung, sondern werden separat beauftragt:

  • Neue Unterseiten, Umbauten am Layout oder ein Redesign
  • Erstellung von Texten, Fotos oder Videos
  • Individuelle Programmierung und Schnittstellen zu anderen Systemen
  • Kosten für kostenpflichtige Plugin- und Theme-Lizenzen, sofern sie nicht über meine Lizenzen laufen
  • Google Ads, Social Media und laufende Werbebetreuung

Solche Arbeiten rechne ich mit 99 € pro Stunde ab – immer erst nach Absprache und mit einer Schätzung vorab. Ab dem Pro-Paket ist monatliche Pflegezeit enthalten, die genau dafür gedacht ist.

Passt Wartung überhaupt zu Ihnen?

Ein Wartungsvertrag lohnt sich, wenn mindestens einer dieser Punkte auf Sie zutrifft:

  • Ihre Website bringt Anfragen oder Umsatz
  • Sie wissen nicht, wann zuletzt aktualisiert wurde
  • Sie haben keinen Zugriff auf ein aktuelles Backup
  • Sie möchten sich schlicht nicht damit beschäftigen

Wartungspakete im Überblick

Basic

69 € pro Monat, netto

Für kleine Unternehmensseiten, die zuverlässig aktuell und gesichert bleiben sollen.

  • Wöchentliche Updates für WordPress, Plugins und Themes
  • Wöchentliches Backup, 3 Tage Aufbewahrung
  • Basis-Firewall inklusive Login-Schutz
  • 1 Sicherheits-Scan pro Monat
  • Premium-Hosting inklusive SSL-Zertifikat
  • Uptime-Monitoring rund um die Uhr
  • Monatlicher Wartungsbericht
  • Keine Staging-Umgebung
  • Kein Audit-Log
  • Keine inklusive Pflegezeit

Pro

119 € pro Monat, netto

Der Standard für Websites, die aktiv gepflegt werden und Anfragen bringen sollen.

  • Updates zweimal im Monat, jeweils mit Sichtprüfung
  • Tägliches Backup, 7 Tage Aufbewahrung
  • Erweiterte Firewall-Regeln und IP-Sperren
  • Sicherheits-Scan alle 14 Tage
  • Audit-Log: wer hat wann was geändert
  • Hosting auf VPS mit RunCloud
  • Staging-Umgebung zum Testen
  • Uptime- und Pagespeed-Monitoring
  • Automatische Bildoptimierung
  • 30 Minuten Pflegezeit pro Monat
  • 1 Seite OnPage-SEO pro Monat
  • Spam-Abwehr für das Kontaktformular

Business

189 € pro Monat, netto

Für Shops und Websites, bei denen ein Ausfall direkt Geld kostet.

  • Wöchentliche Updates inklusive manueller Prüfung
  • Tägliches Backup, 30 Tage Aufbewahrung
  • Vollständige Firewall und täglicher Sicherheits-Scan
  • Vollständiges Audit-Log und Protokollierung
  • Hosting auf VPS mit RunCloud Pro
  • Vollwertige Staging-Umgebung inklusive Domain-Klon
  • Uptime-, Fehler- und Pagespeed-Monitoring
  • Automatische Bildoptimierung
  • 60 Minuten Pflegezeit pro Monat
  • 2 Seiten OnPage-SEO pro Monat
  • 1 Blogartikel pro Monat
  • Wartungsbericht zusätzlich als PDF
  • WooCommerce-Support inklusive

Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Laufzeit und Kündigungsfrist stehen in Ihrem persönlichen Angebot.

Häufige Fragen

Wie oft sollte WordPress aktualisiert werden?

Mindestens einmal pro Woche sollte jemand nachsehen, ob Updates anstehen. Sicherheitsupdates gehören sofort eingespielt – bekannt gewordene Lücken werden oft innerhalb von Stunden automatisiert ausgenutzt. Funktionsupdates kann man sammeln und in Ruhe testen.

Kann ich Updates nicht einfach selbst machen?

Können Sie. Der Klick auf „Aktualisieren“ ist auch nicht das Problem – das Problem ist, was danach kommt: Passt das Theme noch zum neuen Kern? Funktioniert das Formular noch? Gibt es ein Backup vom Stand davor? Wartung ist im Wesentlichen die Disziplin, das jedes Mal zu prüfen.

Was passiert, wenn ein Plugin nicht mehr weiterentwickelt wird?

Dann melde ich mich mit einem Vorschlag. Ein Plugin ohne Updates ist mittelfristig ein Sicherheitsrisiko. In der Regel gibt es einen gepflegten Ersatz; der Umbau läuft dann über die Pflegezeit oder als kleines Zusatzprojekt.

Brauche ich Wartung, wenn sich meine Website nie ändert?

Gerade dann. Ihre Inhalte ändern sich vielleicht nicht – die Software darunter schon. Eine Website, die zwei Jahre unangetastet läuft, ist erfahrungsgemäß die, bei der es am Ende teuer wird.

Sie wissen nicht, wie es um Ihre Website steht?

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